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Warum du nächstes Jahr das Charity-Event Business Heroes nicht verpassen solltest

Aktuelles, Selbstvermarktung, Selbstverwirklichung | 0 Kommentare

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Am Anfang war ich recht skeptisch, was das Event betraf. Ich fand den Grundgedanken des Events aber auch sehr inspirierend und toll. Der zweite Impuls war sofort: „Da muss ich hin!“. Doch dann kamen Zweifel, Unsicherheiten und auch der Gedanke: „Kann ich mir das überhaupt leisten?“

Als ich las, wo das Event stattfinden soll, hatte ich plötzlich diesem Impuls: „Da muss ich hin und mir die Location angucken.“ Gesagt, getan. Außerdem wollte ich meinen Mentor Gerrit Jöskowiak einmal persönlich treffen. Doch ist es den Preis von 67 Euro wirklich wert?

Ich habe also lange gehadert, bis ich mir das Basisticket gekauft habe.

Insgesamt hatte ich gar keine großen Erwartungen an den Tag. Ich wollte einfach meiner Neugierde folgen und neue Menschen kennenlernen und vielleicht noch ein wenig Wissen durch die Speaker mitnehmen.

Was mich ein wenig abgeschreckt hat, war dass es hauptsächlich männliche Speaker auf der Bühne sein sollten, trotzdem kaufte ich mir das Ticket.

 

 

Der Tag des Events – Business Heroes in Hannover on Stage

Ich war morgens sehr aufgeregt. Mir schwirrte der Kopf: „Was würde mich dort erwarten? Werden die Personen nett sein? Finde ich neue Kontakte, mit denen ich mich austauschen kann?“

Eingang Business Heroes Event

Als ich mich auf den Weg machte und in Hannover ankam, war die Location total easy zu finden und im Eingang war ein großes Rollup mit dem Titel des Events aufgebaut. Ich konnte es also gar nicht verfehlen. Im Fahrstuhl war mir etwas mulmig. Oben angekommen wurde ich gleich freundlich empfangen und musste erst mal Papiere ausfüllen, damit auch alles bezüglich des Datenschutzes korrekt abläuft. Alles ganz entspannt. Meine Nervosität ließ nach.

Warum du nächstes Jahr das Charity-Event Business Heroes nicht verpassen solltest 1Warum du nächstes Jahr das Charity-Event Business Heroes nicht verpassen solltest 2

Ich fand auch gleich zwei Personen, die im Bereich Design unterwegs sind und es entstand eine tolle Unterhaltung. Nach und nach gesellten sich weitere Menschen dazu und die Zeit verging, wie im Flug. Die Unterhaltung war spannend, inspirierend und toll. Es stellte sich sogar heraus, dass einer auch aus der Business Buddy Academy dabei war.

Ich fühlte mich keinen Moment alleine oder ausgeschlossen – ein tolles Gefühl dazuzugehören. Bei anderen Events stand ich oft alleine in der Ecke und fand wenig Anschluss – echt blöd, wenn man „neu“ irgendwo hinzukommt. Hier war es anders.

 

Gerrit Jöskowiak - Moderator und Eventgründer

Der Auftakt machte Gerrit Jöskowiak selbst als Moderator und leitete elegant in den eigentlichen Eventraum. Ich bekam einen Platz ganz vorne – irgendwie ein komisch-geiles Gefühl. Ich hatte den vollen Blick auf die Bühne, konnte alles gut verstehen und allein die Projekte, wofür die Charity-Aktion war, waren großartig.

 

Die beiden Charity-Projekte im Überblick

Beide Projekte sind in Hannover ansässig und beschäftigen sich mit Kindern und Jugendlichen, weshalb es sich für mich immer lohnt etwas zu spenden, denn ich denke mir immer, wer weiß, ob nicht mal irgendwann – sollte ich selbst Kinder haben – auch einmal Hilfe benötigen.

Aktion Kindertraum hilft kranken Kindern und ihren Familien ein besseres Leben zu führen oder Träume zu verwirklichen für das kranke Kind, das Geschwisterkind oder die ganze Familie, die normalerweise nicht verwirklicht werden können.

Anders, als bei anderen Projekten weißt du hier, wo die finanzielle Unterstützung in Form der Spende landet – nämlich bei dem Kind, wofür du gezielt spendest.

 

Future Preneur

Future Preneur ist ein Projekt, welches aus Hamburg stammt und einen weiteren Standort in Hannover aufbaut. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die über einen Zeitraum von einer Schulwoche oder innerhalb der Sommerferien einmal selbst eine Geschäftsidee entwickeln und verwirklichen wollen.

Das Projekt finde ich deshalb klasse, weil es den Jugendlichen hilft über den Angestelltentellerrand einmal hinauszublicken, und ihnen aufzeigt, welche Möglichkeiten es noch in der Berufswelt gibt. Außerdem setzt es bei der Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen an und ermutigt über sich selbst hinauszuwachsen. Etwas, was mir als Jugendliche fehlte – ich hätte schon als Teenager gerne gewusst, was für Talente in mir schlummern, dann hätte ich vielleicht nicht so viele Umwege machen müssen.

 

Eine Reise in die Welt des Unternehmertums

Gerrit Jöskowiak und Avoid Waste

Bei dem Speakern und Unterstützern war ich sehr überrascht, wie souverän sie auf der Bühne standen – ganz natürlich und Publikumsnahe. Bei jedem Einzelnen merkte ich die Leidenschaft und Begeisterung für das eigene Thema. Etwas, was ich für mich als Inspiration auf jeden Fall aus dem Event mitgenommen habe: „Lebe deine Leidenschaft und begeistere andere.“

 

 

 

Nico Gundlach

Niko Gundlach ist ein Unternehmer und der Gründer der Werbeagentur neue formen, die in Kassel und Köln ansässig ist.

Ich fand seinen Vortrag sehr inspirierend und neuartig, da er Markenaufbau und –design mit Psychologie und Unternehmertum auf eine sehr spannende Art und Weise verknüpft und einen neuen Weg der Umsetzung mit seinen Kunden geht, den ich so noch nirgends gesehen habe.  Er beschreibt in seinem Vortrag auf interessante Weise, warum Ideen die neue Währung von morgen sind und Träume uns helfen können Lösungen für Probleme zu finden oder auch neue Ideen zu realisieren.

Außerdem zeigt er einen Weg auf, wie du als Marke am Markt dich positionieren kannst: Entweder über die Zeit, dass du der Erste am Markt bist oder schneller in der Entwicklung, als andere in deiner Branche. Eine weitere Möglichkeit ist, dass du eine bessere Qualität als deine Kollegen lieferst und die dritte Option ist, dass du anders, also unverwechselbar bist.

Ich bin der Meinung, dass Letzteres als Einzelunternehmer sowieso automatisch passiert, weil du als Mensch andere Erfahrungen gesammelt hast, deinen eigenen Weg gehst, neue Themen kombinierst und eine ganz individuelle Persönlichkeit bist. Das Problem bei uns Einzelunternehmern ist, das sie vergessen haben, wer sie sind und damit auch, was sie besonders macht, aber genau das hole ich mit meinem Businesssouldesignkonzept in einer spannenden Reise wieder zum Vorschein.

Dazu kommt natürlich noch die Entwicklung der einzelnen Angebote, aber alles baut auf einander in der Entwicklung deines Brand Designs bei mir auf. Ich sage immer zu meinen Kunden, dass es eine spannende Reise zu sich selbst ist und ich immer wieder Kunden erlebe, die viele Aha-Momente und berührende Besinnungszeiten bei mir haben.

Ich habe nicht nur an der Geschäftsentwicklung und dem Brand Design mit meinen Kunden, sondern ich gehe auch in die mentalen Räume, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nichts bringt, nur oberflächlich eine Idee und ein Design zu entwickeln, wenn das Mindset dafür gar nicht ausgelegt ist. Ich arbeite sehr intensiv und die Zusammenarbeit mit mir kann auch anstrengend sein, aber am Ende weißt du, wer du wirklich bist und was du zu bieten hast. (Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du unter Mentoring mehr erfahren.)

Viele meiner Kunden haben auch Angst am Anfang Fehler zu machen und trauen sich deshalb gar nicht richtig raus in die Sichtbarkeit zu gehen, Niko Gundlach geht auch darauf in seinem Vortrag ein und erklärt, dass wir lernen müssen, dass es in Ordnung ist Fehler zu machen, denn nur daraus können wir lernen und schließlich auch wachsen.

Aber er sagt auch, dass wir nicht ständig denken sollen, wozu der Ansatz mit dem Träumen sehr gut passt, denn wir brauchen als Mensch auch stille Zeiten, um uns selbst zu hinterfragen, bei uns immer wieder anzukommen und zu erspüren, was uns noch gut tut oder ob den Weg, den wir gehen immer noch unser Weg ist oder ob wir eine neue Ausrichtung vornehmen müssen.

Er ist auch der Ansicht, dass es wertvoll sein kann, Ideen mit anderen Menschen zu teilen, denn genau diese Strategie nutzt er, um in seinem Team und mit Kunden neue Designs zu entwickeln, was ich sehr genial finde.

 

Julien Backhaus

Julien Backhaus ist auch ein Unternehmer und Verleger aus Rotenburg/Wümme und beschäftigt sich mit dem Thema Erfolg, welches er auf vielen Ebenen kommuniziert, in Erfahrung bringt und sowohl in seinem Erfolgsmagazin, als auch in seinem Buch Erfolg thematisiert.

Viele halten ihn für einen „Schnösel“, was ich gar nicht behaupten kann. Ja, er kleidet sich elegant und er wirkt auf den ersten Blick unnahbar, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, was es heißt, sich abgrenzen zu müssen.

Er ist viel unterwegs und trifft sich mit bekannten Persönlichkeiten, um letztlich die Inhalte der Treffen in Interviews oder in seinen Büchern und Zeitschriften oder in eigenen Interviews wieder mit anderen Menschen zu teilen.

Daran finde ich erst mal nichts Verwerfliches und hat meiner Meinung nach Respekt verdient. Julien ist noch sehr jung und hat es trotzdem geschafft, etwas Aufzubauen, wovon andere nur träumen können. Ich glaube, wenn Menschen ihn so betiteln, sind sie in Wahrheit nur neidisch.

Was er im Interview mit Gerrit Jöskowiak gesagt hat, ergibt schon Sinn:

Er ist der Meinung, dass du erst mal Träumen kannst, aber dann auch den richtigen Zeitpunkt finden musst, um deinen Traum zu realisieren, und damit auch eine bewusste Entscheidung für oder gegen etwas treffen musst.

Ich würde sogar soweit gehen, dass wir uns letztlich jeden Tag in jedem Moment für oder gegen etwas entscheiden müssen und sei es nur, was wir anziehen oder trinken. Jede Entscheidung zieht ein Handeln und eine Konsequenz mit sich, ob uns das bewusst ist oder nicht.

Ich glaube aber auch, dass viele Menschen lieber weiterschlafen und die bewussten Entscheidungen und das Handeln anderen überlassen, weil es für sie bequeme ist, anstatt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Viele Jahre bin ich genauso herum gelaufen, bis mir bewusst wurde, dass ich so nicht mehr weitermachen will und dadurch hat sich eigentlich mein ganzes Leben verändert, denn heute stehe ich für meine Träume ein und verwirkliche sie. Unser Leben ist einfach zu kurz, um zu sagen, dass wir unsere Träume irgendwann realisieren, denn irgendwann kommt vielleicht nie.

Julien sagt in seinem Interview auch, dass wenn du eine Entscheidung getroffen hast, diesen Weg auch gehen musst, trotz aller Widerstände, die auf dich einprasseln. Etwas durchzuhalten ist ein Weg vom Visionär zum Selbständigen und schließlich zum Unternehmer zu wachsen und dir immer Fehler einzugestehen, aber nicht an ihnen zu zerbrechen, sondern aus ihnen zu lernen und daraus wieder mit neuem Mut und Weitblick hinauszugehen. In den größten Problemen entsteht oftmals das größte Wachstum, sagt er. Die Komfortzone zu verlassen, bedeutet neue Pfade zu beschreiten und dadurch entwickeln sich neue Innovationen.

Wir müssen nur zulassen, dass wir über den Tellerrand hinaus denken und begreifen, dass wir uns selbst mental die eigenen Grenzen setzen. Wir könnten in Wirklichkeit viel mehr, wenn wir es uns selbst erlauben würden.

Julien spricht im Interview auch darüber, dass man manchmal einfach machen muss und nicht alles auf ein Pferd setzen sollte, sondern abwägen muss, welches „Pferd“, also Geschäftsidee gerade mehr Aufmerksamkeit braucht und welches gerade eher ein Beiläufer ist, aber sich noch weiterentwickeln kann. Anstatt nur ein Standbein zu setzen, meint er, dass es sinnvoller ist, mehrere Standbeine zu haben.

Wichtig dabei ist, dass es zu dir und deinen Werten passt, wenn du diese nicht kennst, solltest du herausfinden, welche es sind.

Viele halten ihn auch für arrogant, weil er sich erst mal um sich selbst kümmert. Das sehe ich heute anders, denn auch ich musste lernen, dass ich erst mal gut für mich selbst sorgen muss – gesundheitlich, finanziell und auch emotional und erst dann auch anderen Menschen helfen kann, denn wenn es mir nicht gut geht, strahle ich das auch aus. Der Teufelskreis dabei ist, dass wenn ich als Unternehmerin nicht mehr arbeite und noch keine Angestellten habe, wer tut es dann? Niemand. Und dann verdiene ich weder Geld, kann meine Miete nicht mehr bezahlen usw. Also gehört auch für mich ein gesunder Egoismus dazu und letztlich auch eine bewusste Abgrenzung, wo für mich wiederum auch zu zählt, zu Dingen und Menschen Nein zu sagen, die mir nicht guttun. Auch hier spielt eigentlich nur wieder der Entscheidungswille rein.

Und auch die eigenen Werte sind hier nicht zu unterschätzen. Wenn du jemand bist, die gerne unter anderen Menschen ist, wird nur Freiheit nicht das richtige für dich sein. Wenn du aber eine Community aufbaust, die sich um das Thema Freiheit dreht, sehe es schon anders aus, denn dass könntest du beide Werte sowohl Gemeinschaft/Familie, als auch deine Freiheit leben.

Die Frage ist dabei meiner Meinung nach immer nur: Was willst du wirklich und wie willst du es realisieren? Wie kannst du es so umsetzen, dass es zu dir passt und du dich damit wohl fühlst? Willst du es anderen recht machen oder willst du selbst glücklich sein?

Niemand kann dir letztlich sagen, wie das aussieht, das kannst nur du allein erkennen, verstehen und in deinen Alltag integrieren.

 

Alexander Ellmer

Alexander Ellmer ist ebenfalls Unternehme