Warum du dich nicht sofort für eine Vollzeitselbstständigkeit entscheiden musst

Warum du dich nicht sofort für eine Vollzeitselbstständigkeit entscheiden musst

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In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, warum du dich nicht sofort für eine Vollzeitselbssttändigkeit entscheiden musst und welche Alternativen Ideen es gibt. In unserer heutigen Welt kennen wir oftmals noch den klassischen Weg: Entweder du bist angestellt ODER selbstständig. Dabei gibt es mittlerweile wundervolle Mischformen. In diesem Artikel möchte ich dir verschiedene Wege aufzeigen, um für dich herauszufinden, was für dich funktionieren könnte.

40-Stunden-Anstellung

Als ich damals in meine Selbstständigkeit gestartet bin, kam ich aus dem klassischen Angestelltenverhältnis mit 40 Stunden pro Woche. Ich kannte es nicht anders. Es bot mir die Möglichkeit eine sichere Einnahmequelle zu haben, krankenversichert zu sein und an den Wochenenden Freizeit zu haben. Im Laufe der 1,5 Jahre Anstellung kamen aber immer mehr Interessen in meiner Freizeit dazu. Weniger arbeiten ging nicht.

Also fing ich an auch in meiner Freizeit zu arbeiten und aus meinem Hobby Fotografie wurde ein kleiner Nebenverdienst, wenn ich Fotoshootings machte. Wir sprechen hier von fünf bis zehn Euro. Für zwei bis drei Stunden Arbeit plus Nachbearbeitungszeit. Ich traute mich damals nicht, überhaupt einen Preis zu nennen, da ich ja keine ausgebildete Fotografin war. Heute würde ich andere Preise nehmen.

Was ich daraus gelernt habe:

  • Ein Hobby ist gut, aber die Balance zwischen Spaß und Arbeit sollte nicht verloren gehen. Denn aus Spaß kann auch schnell Stress und Überlastung werden. Dafür musste ich meine eigenen körperlichen und mentalen Grenzen kennenlernen.
  • Du selbst solltest deinen Preis bestimmen und nicht von deinen Kunden den Preis bestimmen lassen.

Ich habe über ein halbes Jahr also Anstellung und Hobby unter einen Hut bekommen, wobei das Hobby sehr kostspielig war und enorm viel meiner Zeit verschlungen hat, denn Freizeit gab es irgendwann kaum noch welche. Ich fühlte mich ausgebrannt und immer mehr in einem Hamsterrad gefangen.

 

Selbstständigkeit – eine Alternative?

Nach vielen privaten Erfahrungen und Erlebnissen war meine Zeit im Januar 2015 in der Anstellung vorbei. Ich war frei und dennoch kam die Verpflichtung, dass ich mich auf neue Jobs bewerben musste und sich alles in mir dagegen sträubte, denn innerlich hatte ich mit der Anstellungssache schon längst abgeschlossen. Endlich wollte ich mein eigenes Ding machen.

Ich fing an, mich zu informieren, nahm Beratungsgespräche in Anspruch und lies mir von einer Steuerberaterin meinen Businessplan erstellen. (Im Übrigen hätte ich mir den sparen können, denn nichts von dem ist eingetroffen.) Allerdings brauchte ich einen, den ich meiner Sachbearbeiterin bei der Agentur für Arbeit vorlegen konnte. Drei Monate später war ich meine eigene Chefin.

Und damit kamen neue Herausforderungen auf mich zu:

  • Wie plane ich meinen Tag?
  • Wo finde ich Kunden?
  • Welche Akquiseoptionen gibt es?
  • Wie werde ich für diese Kunden sichtbar?
  • Welche Preise kann ich für welchen Auftrag verlangen?
  • Wie schnüre ich Angebotspakete?

Die Liste könnte ich noch beliebig fortführen. Das erste Jahr verlief anders, als geplant und dennoch schaffte ich es irgendwie mit Gründerzuschuss von der Agentur für Arbeit zu überleben, denn mehr als das war es nicht. Ich wohnte in den ersten 2 Jahren zuhause in Hotel Mama und hatte doch genug Ausgaben und wenig Einnahmen.

Es war echt hart. Essen gehen? Shoppen? Autofahren? Alles Dinge, die ich mir kaum leisten konnte. Jeder Cent wurde umgedreht. Meine Familie um Hilfe bitten? Nur in den größten Notwendigkeiten. Ich wollte es alleine schaffen und ich war zu stolz Hilfe anzunehmen.

Heute würde ich vermutlich viel eher die Reißleine ziehen und weitere Wege suchen, doch dazu gleich mehr.

Was ich daraus gelernt habe:

  • Vor der Selbstständigkeit noch besser informieren.
  • Vorab einen Kundenstamm aufbauen.
  • Meine Selbstständigkeit vorauszuplanen und finanzielle Puffer zu schaffen.

 

Muss es eigentlich eine Vollzeitselbstständigkeit sein?!

Das zweite Jahr meiner Selbstständigkeit lief wesentlich besser als das erste Jahr. Ich hatte mir ein Netzwerk aufgebaut und viele Kontakte. Ich nahm regelmäßig an Webinaren, Challenges und Onlinekursen teil und dennoch war ich nie richtig zufrieden.

Ende 2016 absolvierte ich deshalb eine Weiterbildung als spirituelle Lebensberaterin und entdeckte mich auf eine neue Weise.

Gleichzeitig brachte mir eine Teilzeitanstellung für drei Monate eine enorme finanzielle Entlastung und ich konnte mir plötzlich Dinge leisten, von denen ich 1,5 Jahre vorher nur geträumt hatte.

In den drei Monaten fand ich für mich heraus, wie ich meine Zeit viel effektiver nutzen konnte. Ich hatte zwar  weniger Zeit für meine Selbstständigkeit zur Verfügung, lernte diese aber gezielter zu nutzen. Ich musste viel mehr planen und organisieren und dennoch machte ich einen unglaublichen Umsatzsprung Ende des Jahres 2016. Nicht zuletzt auch dadurch, weil ich mich intensiv mit meinem Mindset zum Thema Geld verdienen und wiederholbarem Marketingstrategien auseinandersetze. All das führte zu dem Ergebnis.

Trotzdem war ich und mein Chef mit meinem Angestelltenverhältnis nicht happy und zum Januar 2017 lösten wir es deshalb auf. Traurig war ich darüber nicht.

Was ich in dieser Zeit lernte:

  • Auch mit weniger Zeit kann ich viel schaffen und bin wesentlich fokussierter. Dadurch schaffe ich mehr, als wenn ich mehr Zeit zur Verfügung hätte, die weniger durchgeplant ist.
  • Ich kann über mich selbst hinauswachsen, wenn ich mir neue Dinge zu traue und an meine Träume glaube.
  • Manchmal sind einfache, gezielte Marketingstrategien sinnvoller und effektiver, als viele, die kaum einen Umsatz bringen.
  • Themen, die mir Spaß machen und mich voranbringen, sind Verbindungselemente zwischen mir und meinen Kunden.

 

450 Euro-Job und Teilezeitanstellungen und andere Einnahmequellen

2017 war ein echt hartes Jahr. Ich zog zuhause aus und mit meinem damaligen Freund zusammen. Gleichzeitig machte ich 1000 Euro Schulden und konnte meine Krankenversicherung mehrmals nicht bezahlen. Aus Angst komplett zu scheitern und meine Selbstständigkeit komplett aufgeben zu müssen, suchte ich deshalb nach Alternativen.

Unter anderem ist in dieser Zeit mein Malbuch für Frauen entstanden und ich gab meine ersten beiden Workshops „Raus aus dem Alltagsstress – rein in deine beruflichen Wünsche“. Ich fand einen Weg meine Schulden mithilfe meines Bausparvertrages zu bezahlen und nahm den Restanspruch von meinem Arbeitslosengeld an. Gleichzeitig fand ich einen 450 Euro-Job als Haushaltshilfe und konnte so meine Existenz retten. Ich wünsche niemanden eine so harte Zeit, wie ich sie erlebt habe.

Was ich daraus gelernt habe:

  • Vertraue ich mir selbst, werde ich immer wieder Wege finden, Geld zu verdienen und meinen Lebensunterhalt zu streiten.
  • Außerdem musste ich lernen, über meinen Schatten zu springen, Dinge zu klären und so unangenehm es war, die meisten Menschen haben für solche Situationen Verständnis und gemeinsam mit ihnen habe ich immer einen Weg gefunden wieder auf die Beine zu kommen.

 

Teilzeitanstellung und Nebenselbstständigkeit

Fast eineinhalb Jahre habe ich nun als Schulbegleitung gearbeitet und nebenbei meine Selbstständigkeit weitergeführt und es nie bereut. Ich habe dadurch so viele tolle Erfahrungen sammeln dürfen, neue Kontakte geknüpft und unglaublich viel über mich selbst gelernt. Außerdem sehe ich es heute nicht mehr als Schande diesen Weg gewählt zu haben. Ganz im Gegenteil: Es hat mir Luft zum Atmen gegeben.

Was ich in dieser Zeit gelernt habe:

  • Ich musste lernen, mit meinen Einnahmen zu haushalten.
  • Gleichzeitig ist durch diese wunderbare Zeit mein „Luna – Der eulenstarke Schreiblehrgang“ das Übungsbuch für die 1. Klasse entstanden, was mir sehr am Herzen liegt. Dieses Buch wäre nie entstanden, wenn ich nicht als Schulbegleitung so eine lange Zeit gearbeitet hätte.

 

Fazit aus meiner Exkursion

Am Anfang stellt es sich oftmals als den größten Schmerz dar andere Wege zu gehen als den klassischen Weg. Ich durfte jedoch lernen, dass sich das oftmals als Gewinn herausstellt. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich nie aufgegeben habe. Seit August 2019 arbeite ich wieder in Vollzeit selbstständig und dennoch fokussiere ich mich nicht mehr nur auf eine Einnahmequelle.

Ich arbeite mehrmals die Woche als Dozentin und gebe an einer Grundschule Lernförderung, was mir sehr viel Freude bereitet. In den Ferien gebe ich Malworkshops oder Grafikdesignworkshops für Kinder und Jugendliche und arbeite immer wieder an neuen Buchprojekten. Ich habe für mich rausgefunden, dass es mir riesige Freude macht zu schreiben. Also warum nicht dieses Talent nutzen?

Außerdem habe ich durch meinen Grafikdesignworkshop mit den Kindern auch wieder eine innere Freude für das Thema entdeckt und werde in 2020 auch Selbstständigen, KMUs und Vereinen Brand Design in zwei Workshops näherbringen. Gerne kannst du dich hier genau dazu informieren.

 

Am Ende dieses Artikels möchte ich dir noch eine Zusammenfassung mit Vor- und Nachteilen für eine Vollzeitselbstständigkeit geben.

 Vorteile:

  • Du bist dein*e eigene*r Chef*in und kannst deine Zeit frei einteilen.
  • Du entscheidest selbst, mit welchen Kunden du arbeiten möchtest.
  • Du kannst eigene Projekte in Angriff nehmen.
  • Du lernst viel über dich und kannst ständig über deine Komfortzone hinauswachsen.

 

Nachteile:

  • Du musst dich um deine Krankenversicherung und deine Rente selbst kümmern.
  • Du hast viel mehr Verantwortung und Aufgaben, als vorher und musst lernen diese zu managen.
  • Du hast weniger Urlaub.
  • Du musst dich um Kundenaufträge selbst kümmern.
  • Du hast möglicherweise niemanden mit dem du deine Sorgen und Ängste teilen kannst.

 

Ich hoffe, dass du für dich einige Impulse aus diesem Artikel mitnehmen konntest.

Alles Liebe für dich, deine Jacqueline

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Warum dir deine Liebsten davon abraten, dich selbständig zu machen

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Und warum es dir egal sein sollte, was sie denken

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich überlegt habe, mich selbständig zu machen. Als ich meiner Familie davon erzählte, gab es geteilte Meinungen darüber. Ja, enge Freunde wollten plötzlich keinen Kontakt mehr, andere rieten mir davon ab oder waren der Meinung, dass ich das niemals schaffen würde.

 

Warum es in Ordnung ist, dich selbständig zu machen

Und warum du eigene Erfahrungen, machen solltest

Heute fast 5 Jahre später habe ich alle Höhen und Tiefen durchlebt von Vollzeitselbständigkeit, Arbeitslosigkeit mit Selbständigkeit, Teilzeitanstellung und Nebenselbständigkeit, Selbständigkeit und 450-Euro-Job, tja und was soll ich sagen: Ich bin trotzdem immer noch selbständig und werde es in irgendeiner Form auch immer bleiben, denn Selbständigkeit ist meine innere Freiheit und die Option alles zu tun, was ich könnte und letztlich doch nur das zu tun, was ich liebe: inspirieren, ermutigen, zuhören, schreiben, malen, designen, Menschen begleiten und beraten. Mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben.

Nichts davon möchte ich missen. Weißt du, was es mir aber noch gezeigt hat?

  • Ich kann mich auf mich selbst zu 100% verlassen und finde immer eine Möglichkeit Geld zu verdienen und mich persönlich weiterzuentwickeln.
  • Durch meine Selbständigkeit habe ich Dinge gemacht, die ich vorher niemals getan habe oder getan hätte.
  • Sie hat mich aus meiner Komfortzone gebracht und mir sehr viel Selbstsicherheit gegeben. Etwas, was ich vorher nicht hatte und ein tiefes Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten.

 

Lass die anderen reden und mach dein Ding!

Menschen, egal, ob es Familie, Freunde oder Bekannte sind, werden häufig nicht mit dem einverstanden sein, was du machen willst. WARUM?!

  • Weil sie dann selbst etwas in ihrem Leben verändern müssten, wenn du aus deiner Komfortzone wächst. Menschen wollen aber keine Veränderung. Sie wollen, dass alles so bleibt, wie es ist.
  • Die Frage ist aber: Willst du weiter unglücklich sein und es deinen Liebsten recht machen oder willst du glücklich sein und das Leben leben, wovon du träumst?
  • Mit deiner Entscheidung dich selbständig zu machen, triggerst du die wunden Punkte deiner Liebsten und zeigst ihnen auf, dass etwas nicht mehr stimmig ist.
  • Wichtig ist, dass du weißt, dass du immer eine Wahl ist. Und manchmal heißt das, dass du dich für das eine und gegen das andere entscheiden musst.
  • Deine Liebsten müssen deine Entscheidung weder gut heißen, noch unterstützen, aber zeig ihnen ihre Grenzen auf und dass du hinter deiner Entscheidung stehst.
  • Oftmals verbirgt sich hinter der Ablehnung der Selbständigkeit auch Angst, Unsicherheit, Frust oder Hilflosigkeit, weil deine Liebsten eben nicht diesen Mut haben, es zu versuchen. Sie sehen sich lieber als Opfer und bleiben ohnmächtig, was ihre Handlungen betrifft.

Für dich muss das nicht mehr so sein, denn du hast begriffen, dass du selbst dein Leben steuern und lenken kannst, wohin du auch willst.

Wenn du Unterstützung bei der Realsierung deiner Selbständigkeit benötigst, lade ich dich zu einem Erstgespräch ein.

Alles Liebe, deine Jacqueline

 

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Warum Frauen in 2020 anders gründen als Männer und das völlig in Ordnung ist

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Solange du trotzdem ins TUN kommst

Warum Frauen anders gründen als Männer ist ein spannendes Rätsel. Sind es die Gene oder doch eine andere Denkweise, die Männer schneller dazu bewegen ins Handeln zu kommen? Wir werden es wohl nie ganz lösen können. Das ist für diesen Artikel auch nicht von belang. Viel wichtiger ist, was du daraus für dich lernen kannst und vorallem realisieren kannst. Dazu möchte ich dir zwei ausgedachte Geschichten erzählen.

Wie du deine Geschäftsidee angehst

Du sitzt gerade in der Küche und kochst für deine Liebsten. In Gedanken bist du allerdings ganz woanders. Du grübelst schon eine ganze Weile darüber nach diese Geschäftsidee umzusetzen. Bisher hast du sie noch nicht realisiert, weil du Angst hast zu scheitern und was würde überhaupt deine Familie dazu sagen? Die finanzielle Sicherheit würde weg brechen. Dein Mann wäre bestimmt nicht begeistert davon. Du hast bisher auch niemandem im Freundeskreis von deiner Idee erzählt, denn die halten das bestimmt nur für eine Schnapsidee.

Als du aus deinen Gedanken zurück in die Realität kommst, stellst du fest, dass es schon 13 Uhr ist. Das Essen ist verbrannt und schon bald kommen die Kinder aus der Schule. Und ja, die Wäsche musst du auch noch machen …

 

Wie dein Mann seine Geschäftsidee angehen würde

Dein Mann hat diese Geschäftsidee, die er unbedingt umsetzen will. Er hat mit dir und seinen Freunden bereits darüber gesprochen. Der erste Businessplan steht. Er hat auch schon mit der Bank gesprochen. Er ist ein Realist und Macher. Er weiß, wie viel Umsatz er machen muss, um eure Familie weiterernähren zu können. Nächste Woche spricht er mit seinem Chef und spricht die Kündigung an. Er hat auch schon Büroräume angemietet. In ein paar Wochen soll es losgehen. Die ersten Kundengespräche laufen schon.

 

Hör auf zu Träumen und pack deine Selbständigkeit an!

Beide haben einen Traum. Doch eine völlig andere Herangehensweise. Ich beobachte das schon eine ganze Weile, dass meine Kundinnen sich viel zu viel Gedanken darüber machen, was andere denken und sich in ihren Träumen und Ideen verlieren, anstatt mal zu machen.

Männer sind da viel offensiver und konkreter. Ist das eine besser oder schlechter? Nein. Das Problem ist, dass wir Frauen oftmals nicht ins Handeln kommen und anderen das Umsetzen überlassen. Wenn wir dann auf unseren Social Media Kanälen unterwegs sind, ärgern wir uns trotzdem, wenn plötzlich Frau X ihre Webseite mit UNSEREM Thema veröffentlicht und wir immer noch kein Stück weiter sind.

Versteh mich nicht falsch: Träumen ist wunderbar. Aber nur wenn wir auch aktiv umsetzen, können wir unseren Traum verwirklichen. Sonst bleiben wir auf der Stelle stehen und das führt zu nichts, außer Unzufriedenheit und Stagnation in unserem Leben.

Ich weiß, dass uns Veränderungen Angst machen und wir gerne in unserer Komfortzone bleiben. Vergiss eines dabei nicht: Nur du bist dafür verantwortlich, ob dein Traum wahr wird oder nicht.

Je bewusster du dir das machst, umso besser.

Du triffst die Entscheidung, wie dein Leben aussieht. Heute. Morgen. Übermorgen. In einer Woche. In einem Monat. Und auch in einem Jahr. Du glaubst gar nicht, was sich in ein paar Wochen, Monaten oder einem Jahr alles verändern kann.

 

Nimm das Steuerrad deines Lebens selbst in die Hand und fang an dein eigenes Unternehmen zu gründen

Dazu habe ich dir 10 Fragen mitgebracht, die du für dich sofort beantworten kannst und dich voranbringen. Fang an dich selbst zu hinterfragen:

  1. Warum hast du dich bisher nicht mit deiner Geschäftsidee beschäftigt?
  2. Was würdest du wirklich gerne machen?
  3. Welchen ersten Schritt kannst du jetzt unternehmen?
  4. Kann dir jemand bei der Gründung helfen, wenn ja, wer und wie erreichst du die Person?
  5. Brauchst du einen Businessplan?
  6. Kennst du einen Gründungsberater oder –coach und kannst ihn kontaktieren?
  7. Musst du dir ein Programm kaufen?
  8. Steht die Kündigung deines Jobs an?
  9. Welches Buch könnte dir helfen?
  10. Hast du bereits Unterlagen, die dir helfen dein Unternehmen zu gründen?

 

Deine Aufgabe: Schreibe dir einmal konkret auf, was du willst und was zu tun ist. Mache dir daraus einen 10-Schritte-Plan, wie du gründen und deine Selbständigkeit angehen willst. Dann setz diesen um! Und wenn du nur jede Woche 5-10 Minuten aktiv etwas für deinen Traum tust. Hauptsache du tust es!

Wenn du Unterstützung zur Realisierung deiner Selbständigkeit brauchst oder einen Austauschpartner suchst, lade ich dich herzlich zu einem Erstgespräch mit mir ein.

Deine Jacqueline

 

 

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Blogparade – Meine 7 größten Fehler am Anfang meiner Selbständigkeit

Blogparade – Meine 7 größten Fehler am Anfang meiner Selbständigkeit

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und was du daraus lernen kannst

Ich habe Ewigkeiten in meinem Kopf gekramt, was ich im Jahr 2016, um sichtbar zu werden, anders gemacht habe.

Meine Erkenntnis: Ich habe an Blogparaden teilgenommen und wunderbare Artikel über meine eigenen Erfahrungen geschrieben. Durch das Schreiben habe ich mich mit anderen selbständigen Experten vernetzt und mein Blog war dadurch wesentlich besser auffindbar, denn Suchmaschinen, wie Google lieben vernetzte, hilfreiche Backlinks und Inhalte!

Blogparaden machen Spaß, denn sie sind lehrreich, informativ und verknüpfen verschiedenste Experten und Themen miteinander. Ich habe seit Ewigkeiten an keiner Blogparade mehr teilgenommen und bin unbewusst aus der Bloggerszene verschwunden.

Warum eigentlich? Einerseits, weil mir die Zeit fehlte gute Artikel zu schreiben. Andererseits, weil ich lange Zeit das Gefühl hatte keinen guten und sinnvollen Content mehr produzieren zu können. Mir sind die Ideen ausgegangen.

Spontane Einfälle sind die besten Einfälle oder wie heißt es doch so schön?

Warum nach einer Blogparade suchen oder auf eine warten, kam mir dann der Gedanke? Ich mach einfach eine eigene Blogparade!

 

Wie ich wieder einen Zugang zum Schreiben von Blogartikeln gefunden habe

Ich habe lange Zeit meine Arbeit und mich reflektieren und mir meine Stärken und auch Schwächen bewusst machen können. Daraus resultierte, dass mir klar geworden ist, dass ich das Schreiben liebe und ich so unglaublich viel zu den Themen Selbstverwirklichung, Selbständigkeit und Sichtbarkeit erzählen kann, dass ich eigentlich genug Material für die nächsten zwei bis drei Jahre zusammenbekommen könnte.

Außerdem habe ich mir noch mal im Detail meine Lieblingskunden fixiert und so ein Bild entstehen lassen, wer sie ist, wo sie steht und was sie möchte.

Meine Selbständigkeit hat mich enorm geprägt und eine enorme Persönlichkeitsentwicklung beschert. Ich habe durch meinen Weg so viele wunderbare Menschen kennen lernen und Erfahrungen sammeln dürfen, die ich nicht mehr missen möchte.

Ja, ich habe viele Fehler gemacht und dadurch unglaublich viel gelernt! Warum dir deinen Weg in die Selbständigkeit nicht erleichtern und gemeinsam über meine Erfahrungen schmunzeln?

An dieser Stelle möchte ich dir meine 10 größten Fehler am Anfang meiner Selbständigkeit vorstellen und was du daraus lernen kannst

 

Fehler Nr. 1 in meiner Selbständigkeit: Kein Thema zu haben

Ich weiß noch genau den Tag, als mein erster Blog „Verrückte Versuchung“ online ging und ich ohne groß nachzudenken einfach angefangen habe zu bloggen. Es ging zwar irgendwie um das Thema Fotografieren, aber wohin ich mit meinem Blog wollte oder was er bezwecken sollte, davon hatte ich keine Ahnung.

Ich hatte mich damals von anderen Bloggern inspirieren lassen und war geblendet vom Thema „finanzielle Freiheit durch Bloggen erlangen“. Es sah so einfach aus: Einfach am Strand zu sitzen, Artikel zu schreiben und sich zu sonnen. Ja, und das Geld würde einfach so auf mein Konto fliegen.

Welch ein Irrglaube, denn dahinter steckt wirklich harte Arbeit und vor allem eines: Am Anfang ein Thema, worauf du dich spezialisierst. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich die meisten Blogs zu mehren Themen hin, die mit dem Hauptthema verknüpft sind.

Erst später entwickelte sich aus meinen Anfängen und eigenen Erfahrungen der Themenbereich WordPress und Webseiten erstellen unter dem Domainnamen „www.jacky-wesling.com“. Dafür bin ich auch heute noch Expertin und werde über Youtube Videos und Artikel gefunden. Allerdings unter dem Namen Werbeagentur Wesling seit 2019.

Erst durch meine eigenen Erfahrungen im Laufe der letzten 4,5 Jahre, kamen die Themen Selbstverwirklichung, Selbständigkeit und Sichtbarkeit dazu. Du siehst aus einem Thema können langfristig weitere Themen entstehen.

Meine Impulse an dich:

  1. Lass dich nicht vom großen Ganzen auf einem sehr bekannten Blog blenden. Schau hinter die Fassade und frag die Personen hinter den Blogs, WIE sie so bekannt und auf den ersten Blick für dich erfolgreich wurden. Daraus kannst du lernen und kannst gleichzeitig aufhören dich mit ihnen zu vergleichen, denn jeder fängt klein an.
  2. Überlege dir in einem stillen Moment einmal, welche Themen dich wirklich interessieren. Worüber könntest du Stunden lang sprechen und schreiben? Aus welchem Grund sucht deine Familie, Freunde und Bekannte bei dir Rat? Die Antworten sind die ersten Hinweise dein Thema zu finden, worüber du dich positionieren kannst.

 

Fehler Nr. 2 in meiner Selbständigkeit: Keine klare Positionierung zu haben

Es gab Zeiten in meiner Selbständigkeit, wo ich auf Facebook jeden Tag einen Post zum Thema „Du musst dich positionieren“ gelesen habe. Ich konnte es irgendwann nicht mehr sehen. Je öfter ich es las, umso unzufriedener wurde ich.

Heute kann ich dir sagen, warum das so war: Ich wusste gar nicht WAS meine Positionierung war. Ich hatte keine Ahnung, was das ist und WIE ich eine Positionierung für mich finde.

Erst als ich anfing mich wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, war es mir egal, was andere darüber schrieben und meine Positionierung entwickelte sich aus mir heraus UND mit meinen Kunden.

Mein Impuls an dich:

  1. Positioniere dich für ein Thema.
  2. Überlege dir, welche Menschen sich mit diesem Thema beschäftigen, warum und wie du ihnen dieses Thema in Form eines Angebots oder als Wissen näher bringen kannst.
  3. Entwickle ein Angebot für diese Menschen.
  4. Zeige Menschen eine Lösungen auf, damit sie zu dir kommen und deine Hilfe buchen wollen.

 

Fehler Nr. 3 in meiner Selbständigkeit: Kein Marketing zu machen

Ich sehe einige Coaches, Berater und Mentoren bei Facebook und frage mich manchmal, wie sie es schaffen täglich so viel Inhalt zu produzieren. Mich stresst das eher und ja ich entwickle immer mehr ein System, wie ich Marketing zielgerichtet mache, aber nicht das Gefühl bekomme, ständig präsent sein zu müssen.

Ich teile gerne Erfahrungen und gebe mein Wissen weiter. Ich weiß, dass Marketing sein MUSS, um von Kunden gefunden zu werden.

Ich denke, aber auch, dass du für dich deine Balance finden musst und einfach anfangen solltest mit Hilfe einer Marketingstrategie Kunden zu gewinnen.

Bei mir war es damals das Bloggen. Mittlerweile wird es wieder das Bloggen UND Youtubevideos. Für mich gehört aber auch der persönliche Austausch und Treffen dazu. Oftmals entwickeln sich neue Kontakte im Laufe der Zeit zu Kunden, weil sie mich persönlich kennen und wissen, wie ich ticke und was ich gerne mache.

Es gibt bestimmt schnellere Wege an Kunden zu kommen, aber aus meiner Erfahrung ist das Bloggen und persönliche Kontakte langfristiger und passt besser zu mir.

Meine Impulse an dich:

  1. Probiere mehrere Marketingtools sowohl online, als auch offline aus.
  2. Entscheide dich für 1-2 Marketingstools, die dir besonders Spaß machen.
  3. Teile deine Erfahrungen, dein Wissen auf diesen Marketingplattformen.
  4. Beantworte die Fragen, die dir Menschen stellen.
  5. Biete deine Hilfe an.
  6. Lass darauf persönliche Kontakte entstehen.
  7. Lade die Kontakte zu Erstgesprächen ein.
  8. Mach deinen Kontakten ein passendes Angebot und gewinne deine ersten Kunden.

 

Fehler Nr. 4 in meiner Selbständigkeit: Als Motivation nur Geld und die eigenen Ausgaben nicht im Blick zu haben

Ich erinnere mich noch mit Schrecken daran, als ich im Jahr 2017 plötzlich 1000 Euro an meine Krankenversicherung bezahlen musste und das Geld hinten und vorne nicht reichte.

Damals hat mich die Angst davor Pleite zu gehen überrannt und ich suchte mir wieder eine Teilzeitanstellung. So bin ich damals in die Schulbegleitung berutscht und habe sowohl viele tolle Menschen, als auch Erfahrungen machen dürfen. Tja, und ohne diese im ersten Blick unangenehme Situation, würde es heute mein Übungsbuch zum Schreiben lernen für Schulanfänger nicht geben.

Was ich daraus allerdings gelernt habe ist, dass ich Vorrausschauender meine Finanzen plane und meine Ausgaben mehr im Blick behalte.

Es gibt immer noch Monate, wo ich das Gefühl habe, fast unter zu gehen, aber in den letzten zwei Jahren ist in mir ein Vertrauen gewachsen, dass ich es schaffe und zu jeder Zeit einen Weg finde Geld zu verdienen.

Außerdem kenne ich heute mein Warum und weiß, wofür ich all das mache – auch wenn es manchmal hart ist und ich mittlerweile phasenweise wesentlich mehr arbeite, als noch in meiner Festanstellungszeit. Ich vertraue darauf, dass es sich lohnt diesen „Preis“ zu zahlen.

Denn ich bin meine eigene Chefin, kann selbst entscheiden wann ich arbeite, wo ich arbeite und mit wem ich arbeite und dazu noch eigene Projekte realisieren. Ich liebe diese mentale Freiheit und die Option zu haben, dass ich jederzeit auch an einem anderen Ort, als an meinem eigenen Schreibtisch zu arbeiten.

Diese virtuelle Freiheit hat mir enorm geholfen über mich selbst und meine Komfortzonen hinaus zu wachsen und Dinge zu tun, die ich vor 4 Jahren niemals getan hätte:

  • einen eigenen Youtubekanal starten,
  • eigene Bücher schreiben,
  • Seminare geben,
  • ein Interview vor 24 Jugendlichen geben,
  • uvm.

Meine Impulse an dich:

  1. Hinterfrage einmal für dich, warum du dich selbständig machen willst. Tust du es nur, um von deinem Chef wegzukommen und um Geld zu verdienen, empfehle ich dir dringend tiefer nach deinem Warum zu suchen. Dazu kannst du dir folgende Fragen stellen: Was ist es, dass du der Welt, den Menschen geben möchtest? Warum bist du hier? Welchen Sinn hat dein Leben? Was ändert sich für dich und für die Welt oder Menschen mit denen du arbeitest? Was bewegst du mit deiner Arbeit?
  2. Habe deine Finanzen zu jeder Zeit im Blick. Und mach immer wieder eine Bestandsaufnahme, welche Ausgaben du monatlich hast und welche Einnahmen du erwarten kannst.

 

Fehler Nr. 5 in meiner Selbständigkeit: Kein Warum zu haben

In Fehler Nr. 4 habe ich dirden Impuls gegeben dein Warum zu kennen. Warum eigentlich?

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es wesentlich magischer und hilfreicher ist ein eigenes Warum zu haben, denn wenn alle Stricke reißen, wie bei mir 2017 und die Motivation Geld zu verdienen plötzlich weg bricht, beginnt erst der richtige Schritt in die Selbständigkeit. Dann entscheidet sich, ob du dabei bleibst und für deinen Traum der Selbstverwirklichung kämpfst oder aufgibst.

Das tolle daran ist, dass wir immer wieder auf unserem Weg wachsen können und neue Impulse rein bekommen, warum wir etwas machen wollen und warum auch nicht.

Oftmals fällt es uns wesentlich leichter aufzuschreiben, was wir nicht mehr wollen. Ich wollte damals zum Beispiel nicht mehr von morgens um 7 bis abends um 19 Uhr aus dem Haus sein und gerade in den dunklen Monaten von der Außenwelt nichts mehr mitbekommen.

Ich wollte viel lieber mein eigenes Ding machen und einerseits Menschen helfen, andererseits eigene Projekte realisieren.

Mein Warum, dass ich die Welt schöner, bunter und besser gestalten möchte, hat sich erst im Laufe der letzten 4 Jahre Selbständigkeit entwickeln dürfen. Sei also nicht frustriert, wenn du nicht sofort ein Warum parat hast.

Wir entwickeln uns in Zyklen und sowohl Fehler, als auch Erfahrungen an denen wir lernen und wachsen dürfen, sind dafür großartig. Scheue dich also nicht mehr etwas falsch zu machen, mach es einfach!

Meine Impulse an dich:

  1. Sei geduldig mit dir und erzwinge kein eigenes Warum.
  2. Schreib einmal auf, was du alles nicht mehr willst und dann alles was du möchtest.
  3. Gib dir die Zeit, die du brauchst dein Warum zu entwickeln.
  4. Sammle Erfahrungen und lerne daraus.
  5. Schau, was sich wiederholt und reduziere deine „Das will ich nicht mehr Liste“ und deine „Das will ich unbedingt Liste“ auf das Wesentliche.
  6. Umso häufiger du diese Übung immer mal wieder machst, umso klarer wirst du. Mach es mit Leichtigkeit und Freude und nicht mit Druck und das muss doch jetzt mal mein Warum werden.

 

Fehler Nr. 6 in meiner Selbständigkeit: Kein System zu haben

Zu Beginn meiner Selbständigkeit ging es drunter und drüber. Ich war in meiner Anstellungszeit ein Ordnungsmensch und hatte mein System. Als ich meine eigene Chefin wurde, musste ich mir sehr viel Wissen zum Thema Selbstmanagement und Organisation aneignen und herausfinden, was ich brauche, um einen Überblick zu haben.

Es bringt dir nichts halbherzig Ordner anzulegen, Post-ist zu machen, wenn du für deine Selbständigkeit viel reisen musst und sowieso lieber digital arbeitest.

Andersherum ist es wenig hilfreich alles digital einzurichten und dort deine Aufgaben festzulegen, wenn du nicht gerne online arbeitest und lieber mit der Hand schreibst.

Meine Impulse an dich:

  1. Definiere deinen eigenen Ordnungstyp. Was brauchst du, um deine Selbständigkeit am Laufen zu halten und einen Überblick zu haben?
  2. Probiere verschiedene Möglichkeiten aus: Von Tabellen, Eisenhower-Matrix, Kalender, Mind-Maps, Apps bis hin zu einem DIN A4 Papier und Kugelschreiber.
  3. Finde ein System mit dem du zu Recht kommst und bleibe dabei.

 

Fehler Nr. 7 in meiner Selbständigkeit: Nicht am Ball zu bleiben

Ja, ich wollte damals unbedingt mein eigenes Ding machen und eigene Projekte realisieren. Was ich dabei vergessen habe: Jedes Angebot oder Produkt braucht auch Werbung und Marketing.

Ich habe ständig neue Angebote und Produkte produziert und oftmals nur gedanklich fertig gestellt und kam nie so richtig ins aktive vermarkten. Genau da war 2016 der Unterschied: Ich habe aktiv Challenges zu Themen wie „Deine eigene Webseite erstellen mit WordPress“ oder „Deinen eigenen Flyer erstellen“ gemacht und darüber meine Kunden gewonnen.

Oftmals vergessen wir, was gut läuft und verzetteln uns in unseren Gedanken. Diese Unklarheit führt zu blindem Aktionismus ohne wirkliches Ziel. Ich habe mir angewöhnt mindestens einmal im Jahr – langfristig sogar zweimal bis viermal Phasen der Reflektion zu gönnen und zu prüfen, was gut läuft und entsprechend darauf mein Marketing weiter auszubauen. Viel wichtiger ist auch, dass du aktiv im TUN bleibst und immer wieder aktiv auf Projekte, Erfahrungen, Ergebnisse und Produkte hinweist, denn nur wer von dir und deinem Angebot weiß, kann dich auch buchen UND das hilft dir deinen Traum von der Selbständigkeit zu verwirklichen, zu leben UND deine Ausgaben zu decken.

Meine Impulse an dich:

  1. Finde 1 bis 2 Marketingkanäle und entwickle eine Routine, wie du Menschen über deine Arbeit informierst.
  2. Verzettle dich nicht in zu viele Projekten, Aufgaben und Angeboten.
  3. Hab am Anfang lieber ein Angebot, was großartig ist, anstatt 5, die halbherzig erstellt sind.
  4. Gib nicht nach 5 Posts auf, weil kein Feedback kommt. Oftmals sind die Kunden, die später bei dir kaufen nicht die, die deine Posts massenhaft liken oder kommentieren, sondern die stillen Mitleser, die beobachten und zum richtigen Zeitpunkt auf dich zukommen.

 

Mach mit bei der Blogparade!

So nimmst du an der Blogparade teil:

  • Schreibe deinen eigenen Artikel zum Thema „Die 7 größten Fehler am Anfang meiner Selbständigkeit und was du daraus lernen kannst
  • Verlinke meinen Artikel in deinem.
  • Poste deinen Artikel auf deinen Marketingkanälen und inspiriere weitere Menschen!
  • Nutze Hastags wie #Blogpagrade #Meine7FehleramAnfangmeinerSelbständigkeit #WerbeagenturWesling #JacquelineWesling
  • Lass am Ende meines Artikels einen Kommentar mit der URL zu deinem Artikel da und informiere mich, dass du einen Artikel zu dieser Blogparade geschrieben hast.
  • Informiere deine Freunde und Bekannte und lade sie ebenfalls zur Blogparade ein.

 

Wie lange läuft die Blogparade?

Die Blogparade läuft vom 15.11.2019 bis 31.12.2019. Nach dieser Zeit, schaue ich mir alle Artikel an und werde einen Abschlussartikel schreiben, indem ich deinen Artikel verlinke.

 

Was dir die Teilnahme bringt:

  • Mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit
  • Neue Besucher auf deinem Blog oder deiner Webseite
  • Jede Menge Spaß und Austausch.
  • Eine Vernetzung unter Gleichgesinnten.
  • Tolle Learnings von anderen Gründern und Selbständigen zu ihren Erfahrungen in der Selbständigkeit.

 

Deine Jacqueline

PS: Wenn du Unterstützung bei der Verwirklichung deiner Selbständigkeit brauchst, komm in mein Erstgespräch.

 

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Warum du aufhören solltest von deiner Geschäftsidee zu träumen

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und stattdessen endlich ins TUN kommen solltest

Schon so oft hast du abends im Bett gelegen und davon geträumt, wie es wäre deine eigene Chefin zu sein. Endlich frei und unabhängig. Niemand mehr, der oder die dir sagt, was du zu tun oder zu lassen hast. Endlich könntest du dein eigenes Ding machen.

Du hättest endlich die Möglichkeit all das zu tun, was du schon immer tun wolltest: Reisen, Zeit mit deiner Familie verbringen, abends länger wegbleiben.

In deinen Träumen ist deine Geschäftsidee glasklar, du müsstest sie nur realisieren. Aber wann solltest du das noch machen und das ist ja alles so unsicher. Und wo solltest du überhaupt anfangen mit der Realisierung?

Ja, und dann kommt dieser Moment, wenn du morgens wieder aufwachst und du wieder mal feststellst: Es war wieder nur ein Traum.

Du machst deinen Wecker aus. Stehst auf, machst dir Frühstück, ziehst dich an und fährst los zur Arbeit, obwohl du jetzt schon keine Lust mehr hast, überhaupt anzufangen. Jeden Tag das Gleiche…

 

Warum du aufhören solltest zu träumen und endlich ins TUN kommen solltest

Heute möchte ich dir eine wichtige Frage stellen, die mein Leben verändert hat: „Willst du die nächsten 10 Jahre in deinem aktuellen Job wirklich so weitermachen, wie bisher?“

Wenn die Antwort „Ja“ ist, ist alles gut. Wenn deine Antwort jedoch „Nein“ lauten sollte, wird es Zeit, dass du die Verantwortung für dein Leben und Glück wieder übernimmst.

Ich stand 2014 am gleichen Wendepunkt, wie du. Nur, dass mein Leben damals wirklich fast vorbei gewesen wäre und ich heute noch dankbar bin, dass mir diese Erfahrung die Augen geöffnet hat und sich dadurch mein Leben grundlegend verändert hat.

Die Frage, die du dir dabei zusätzlich stellen solltest, ist doch „Muss die Veränderung wirklich von Außen auf dich zu kommen und willst du dabei fremdbestimmt werden, wie es mit deinem Leben weitergeht oder tust du selbst etwas dafür, dass du beruflich wirklich das tust, was du tun willst?“

Nach diesem Wendepunkt ging bei mir alles ganz schnell: Ich konnte mich mit meiner Chefin einigen und machte mich im April 2015 selbständig. Dazwischen lagen keine 4 Monate!!!

Allerdings hatte ich innerlich eigentlich schon viel früher gekündigt, wenn ich heute ehrlich zu mir bin. Ich wollte es nur nicht wahrhaben.

 

Was kannst du also tun, damit du auch den Schritt wagst und dich selbständig machst?

  1. Überlege einmal ganz in Ruhe, ob du wirklich bereit bist dich selbständig zu machen oder ob die Sicherheit überwiegt. Vielleicht würde es auch ein Jobwechsel mit neuen Herausforderungen tun?
  2. Wenn bei Punkt 1 für dich klargeworden ist, dass du dich selbständig machen willst, dann triff zu 100% diese Entscheidung aus dem Herzen und setze dir eine Frist bis wann du deine Selbständigkeit realisiert haben willst.
  3. Gestalte dir eine Collage, WIE deine Selbständigkeit aussehen soll. Wo willst du leben? Wo willst du arbeiten? Alleine? Mit Kunden? Fährst du selbst zu den Kunden oder kommen die Kunden zu dir? Wie sehen deine Räumlichkeiten aus? Wie viele Räume hast du? Versuche alles bis ins kleinste Detail dir vorzustellen und fühle dich in die Energie ein. Wie fühlt es sich an in dieser Umgebung zu sein?
  4. Überlege gar nicht lang – Mach den ersten Schritt IN deine Selbständigkeit. Gibt es bestimmte Symbole, Farben, Kleidungsstücke oder Gegenständige, die du in deine Collage geklebt hast? Was davon könntest du dir auch jetzt schon kaufen?
  5. Fang an dich zu informieren, WAS du für deine Selbständigkeit brauchst. Die IHK und andere Organisationen und Unternehmungen bieten oftmals für kleines Geld Informationsveranstaltungen für Gründerinnen an. Das könnte ein nächster Schritt auf deinem Weg sein.
  6. Der nächste Schritt erste Kunden zu gewinnen: Üben, üben, üben! Je nachdem, WAS du anbieten willst, versuche deine Arbeit auszuprobieren. Biete Freunden und Bekannten deine Arbeit probeweise an. Lass dir Feedback geben. So bekommst du ein Gefühl mit wem du arbeiten möchtest und hast gleich die Chance Kundentestimonials (Kundenfeedbacks) zu sammeln, die ehrlich zeigen, was man von deiner Arbeit erwarten und bekommen kann. Außerdem findest du so heraus, ob deine Arbeit überhaupt nachgefragt wird und du Menschen damit helfen kannst.